Preise und Stipendien

Der Ludwig Gerstner-Preis  wird zur Erinnerung an den österreichischen Pathologen Ludwig Gerstner (1937 -2007) von der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie/ Österreichischen Abteilung der Internationalen Akademie für Pathologie (ÖGPath/ IAP Austria) für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem gesamten Gebiet der Pathologie verliehen. Das Preisgeld wird von Angehörigen der Familie Gerstner (DI Alexander Gerstner) zur Verfügung gestellt.

Teilnahmeberechtigt sind alle WissenschaftlerInnen, die an einem Österreichischen Institut für Pathologie tätig sind und zum Zeitpunkt der Einreichung in Ausbildung zum Facharzt für Klinische Pathologie und Molekularpathologie sind. Der Preis soll den wissenschaftlich interessierten Nachwuchs fördern. Morphologisch orientierte Arbeiten aus dem Gesamtgebiet der Pathologie sind willkommen und förderungswürdig. Eine interdisziplinäre Ausrichtung und Beteiligung ist erwünscht.

 

Ausschreibung des Ludwig Gerstner-Preises 2018

Teilnahmebedingungen zur Verleihung des Ludwig Gerstner-Preises

Der Rokitansky-Preis wird zur Erinnerung an den österreichischen Pathologen Carl von Rokitansky (1804-1878) von der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie/ Österreichischen Division der Internationalen Akademie für Pathologie (ÖGPath/ IAP Austria) für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem gesamten Gebiet der Pathologie verliehen. Neben Arbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung sind auch Arbeiten auf dem Gebiet der angewandten Forschung (Diagnostik, Qualitätsmanagement etc.) willkommen und förderungswürdig. Eine interdisziplinäre Ausrichtung und Beteiligung ist erwünscht.

Ausschreibung des Rokitansky-Preises - 2018 ausgesetzt

Geschäftsordnung zur Verleihung des Rokitansky-Preises

Der Hans Popper-Preis wird für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem gesamten Gebiet der Pathologie verliehen, mit Schwerpunkt auf der klinisch angewandten Forschung. Teilnahmeberechtigt sind alle Wissenschafterinnen und Wissen-schafter, die an einem österreichischen Institut für Pathologie tätig sind und nicht älter als 40 Jahre sind. Dieser Preis, der ursprünglich von der Firma Menarini ins Leben gerufen wurde, wurde 2013 nach dem bedeutenden österreichischen Pathologen Hans Popper (1903-1988) benannt.  Hans Popper absolvierte seine Ausbildung im Fach Pathologische Anatomie am Wiener Universitätsinstitut unter Rudolf Maresch und ab 1933 seine Ausbildung in Innerer Medizin am AKH unter Hans Eppinger. Vor 80 Jahren unmittelbar nach dem Anschluss im März 1938 wurde er von der Universität vertrieben und hatte das Glück am Cook County Hospital in Chicago eine Stelle antreten zu können. Auf diese Weise gelang es ihm, sich vor Haft und Deportation in Sicherheit zu bringen und sein Leben zu retten. Seine Habilitationsschrift musste er allerdings im Dekanat der Universität Wien zurücklassen. Bis 1957 war er am Cook County Hospital tätig, wo er die Pathologie aufbaute, danach bis 1973 am Mount Sinai Hospital in New York City. Er gilt als Begründer der modernen Hepatologie und Hepatopathologie. Er hat Univ.Prof. Dr. Johann Heinrich Holzner und insbesondere Univ.Prof. Dr. Helmut Denk ausgebildet und wissenschaftlich geprägt. 

Der Hans Popper Preis steht heuer unter den besonderen Vorzeichen der Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse im März 1938, in deren Folge zahlreiche österreichische Ärzte und Wissenschafter, darunter auch mehr als ein Dutzend habilitierte Pathologen von den österreichischen Universitäten entlassen wurden und die Aberkennung ihrer Venia docendi erdulden mussten.

 

Ausschreibung des Hans Popper-Preises 2018

Geschäftsordnung zur Verleihung des Hans Popper-Preises

Das Fritz Schajowicz-Reisestipendium wird von der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie und der Österreichischen Division der Internationalen Akademie für Pathologie (ÖGPath/ IAP Austria) für die Teilnahme an internationalen wissenschaftlichen Tagungen verliehen. Der Preis soll erinnern an den 1912 in Wien geborenen und 1938 aus Österreich vertriebenen Fritz Schajowicz. Er war ein international anerkannter Experte in Knochenpathologie und lehrte 45 Jahre lang an der Universität von Buenos Aires.

 

Geschäftsordnung zur Verleihung des Fritz Schajowicz-Reisestipendiums 

 

    Teilnahmeberechtigt sind alle WissenschafterInnen bis zum vollendeten 40. Lebensjahr, die an einem österreichischen Institut für Pathologie tätig sind und die für die betreffende zu besuchende internationale Tagung einen angenommenen Abstrakt vorweisen können. Die Mitgliedschaft bei der ÖGPath/ IAP Austria ist Voraussetzung für eine Verleihung des Reisestipendiums.

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